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Schloss Herberstein

Geschichte

13. Jahrhundert
Kern der heutigen Anlage ist der zweigeschossige Palas (Steinhaus) und der hoch aufragende Bergfried. Diese Bauteile stammen aus dem frühen 12. Jahrhundert und wurden 1290 von der Familie Herberstein erworben.

 

 

14. Jahrhundert
Die gotische Katharinen Kapelle, erbaut um 1370, stand vorerst außerhalb der Burg. Bis 1403 erfolgte eine erste großzügige Erweiterung gegen Osten in Form einer mächtigen Vorburg, die durch einen tief liegenden Felsgraben gesichert wurde.

 

 

15. Jahrhundert
Im 15. Jahrhundert erfuhr die Vorburg zahlreiche Erweiterungen, wie den Urkunden von 1475 entnommen werden kann, da sich vier Brüder die mittelalterliche Anlage teilen mussten.

 

 

16. Jahrhundert
In Folge wurden Vorburg und Bergfried baulich verbunden und unter “Georg dem Breiten” der neuzeitliche Ausbau begonnen. Bis 1584 konnte der mächtige Südtrakt mit dem Kanonenturm und der Nordtrakt des späteren Florentinerhofes vollendet werden.

 

 

17. Jahrhundert
Der Rittersaal, dessen prunkvolle Stuckdecke vom italienischen Meister Alessandro Serenio entworfen wurde, diente früher wie heute als festlicher Raum für Empfänge, Feiern und Konzerte sowie als Ahnengalerie. Am offenen Steinkamin bezeugt die eingravierte Inschrift, dass es sich hier um ein Geschenk von Papst Paul V. an Alexander von Herberstein im Jahre 1615 handelt.

Bis 1624 konnte der tiefe Burggraben überbaut und damit der heutige Rittersaaltrakt im Rohbau vollendet werden. Auch die Ecktürme des späteren Arkadenhofes stammen aus dieser Zeit.

Zwischen 1648 und 1667 erhielt Schloss Herberstein schließlich sein heutiges Aussehen durch Vereinheitlichung der Dachlandschaft und Vollendung des Rittersaaltraktes mit dem Glockenturm. Nach italienischem Vorbild entstand unter Anton Solar der Florentinerhof mit der Zisterne und dem prächtigen Hauptportal.

Die 400-jährige Baugeschichte von Schloss Herberstein endet mit dem 1690 vollendeten Gärtnerhaus und dem 1663 erbauten Meierhof.