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Schloss Horn

Geschichte

Ein in einem Park gelegener, großräumiger Bau des 18. Jahrhunderts, in dem das Burgschloss der Puchheimer aus dem Jahr 1539 einbezogen ist. Dieser Herrensitz der Puchheimer war das Zentrum des protestantischen Adels in Niederösterreich.

Von dieser älteren Anlage zeugen der Zwinger, die Hofarkaden, der quadratische "Diebsturm", die Renaissance-Rauchfänge und an der Nordseite, dem Sitz des ehemaligen Landgerichts, die zweigeschoßigen Laubengänge. 1608 vereinigten sich hier die protestantischen Stände zum Horner Bund. Nach 1620 während der Rekatholisierung kam die Grundherrschaft bis zum Revolutionsjahr 1848 an die katholischen Grafen von Kurz, 1869 an die Sprinzenstein und danach an die Hoyos-Sprinzenstein. Bis zum heutigen Zeitpunkt wird das Schloss von der Familie Hoyos bewohnt und ist in Privatbesitz und nur von außen zu besichtigen. Das Finanzamt Waldviertel hat seit einigen Jahren in einigen Teilen des Schlosses seinen Geschäftstandort gefunden.