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Schloss Kassegg

Geschichte

Im Jahr 1885 kaufte der Industrielle Georg Ritter von Aichinger den Bauernhof mit dem Hausnamen „Kahsegger“ am Erbsattel bei St. Gallen. Er beauftragte einen Münchener Architekten, der auch beim Bau von Schloss Neuschwanstein in Bayern beteiligt gewesen sein soll, mit der Errichtung eines Jagdschlosses.
Der Bau auf dem Keller und Teilen der Steinmauern des alten Bauernhofes, zog sich allerdings durch viele Umplanungen und Diskussionen zwischen Bauherrn undArchitekten mehrere Jahre dahin.
 
1918 kaufte der letzte Außenminister der K&K Monarchie, Graf Czernin, Schloss Kassegg und zog sich nach dem Zerfall des österreichischen Kaiserreichs hierher zurück, wo der passionierte Jäger mehrere Jahre zumindest zeitweise lebte.
1938 wurde Schloss Kassegg von den Nationalsozialisten beschlagnahmt, war während des 2. Weltkrieges teilweise unbenützt und wurde schließlich ausgeplündert.
1946 erhielt Graf Czernin das leere und beschädigte Schloss zurück und verkauft es aber sofort. Nach mehreren Besitzerwechseln, wurde Schloss Kassegg von 1965–1991 ein sehr beliebtes Jugendferienheim mit 196 Betten.
Zuletzt stand Schloss Kassegg 20 Jahre lang leer und wurde schließlich in mehreren Etappen aufwendig renoviert und 2011 als Hotel eröffnet.

Schloss Kassegg um 1890


Schloss Kassegg um 1960


Schloss Kassegg um 1980