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Schloss Loosdorf

Geschichte

Der Ort ist um ca. 1000 n.Chr. gegründet worden. Das Schloß Loosdorf wurde 1416 erstmals als „Feste Lostorff“ erwähnt.

1531 erhielt Ritter Adam von Gall Loosdorf als Lehen von Kaiser Ferdinand I., weil er die oberungarische Stadt Gran von den Türken befreite. Sein Sieger Denkmal ziert den Innenhof des Schlosses.

1645 wurde das damals noch zweistöckige Schloß durch die Schweden so schwer zerstört, dass sich der Wiederaufbau 1680 auf die Wiederherstellung des ersten Stockwerks beschränkte.

Johann Fürst von Liechtenstein (1760 - 1836), ließ das Schloss klassizistisch „modernisieren“ und in die heutige Gestalt bringen. Nahegelegen im Wald, liegt die romantische Burgruine „Hanslburg“, die im Jahr 1800 zum Namenstag des Fürsten errichtet worden war.
Die Gartenfassade sowie die Innenrichtung einiger Räume im 1. Stock sind aus dieser Zeit erhalten.


Den letzten Besitzerwechsel gab es 1834, als Marquis Friedrich August Piatti den Besitz für seine Familie, die ursprünglich aus Oberitalien stammte, erwarb.
1945 wurde Loosdorf kriegsbedingt durch die Russen abermals verwüstet und schwer beschädigt .

Ferdinand Graf Piatti machte 1959 das Haus für die Öffentlichkeit zugänglich.