Schlossseiten auf Facebook Schlossseiten auf Facebook Schlossseiten auf Facebook
 
Drucken

Details

 

Herrschaftliches Jagdhaus
zum Verkauf

Bezirk Leoben, in 2 Stunden von Salzburg oder Wien zu erreichen,

in einer Stunde von Graz.

Wohnfläche: 600 m2

Grundstück: 4000 m2

Kaufpreis auf Anfrage
Bei Interesse E-Mail an: kontakt@schlossseiten.at

oder: +43 664 527 30 70

 

360 Rundgang im Jagdhaus finden Sie hier:

https://bit.ly/3cz3tiz

Herrenhaus in der Steiermark steht zum Verkauf

Jagdhaus sucht neunen Besitzer - Ruhe, Erholung und einen Ort zum Abschalten, all dies findet man im Herrenhaus der Mullens, die sich nun von der Immobilie trennen, da die Familie über die Welt verstreut ist und man das große Haus selbst viel zu wenig nützt.

Das herrschaftliche Jagdhaus liegt in der Obersteiermark, an einem rauschendem Wildbach inmitten einer wunderschönen Naturlandschaft. In den letzten Jahren erlebt die Landfrische eine Renaissance: Die Menschen wollen sich nicht mehr in Kurzurlauben dem Stress am Flughafen aussetzen, sondern suchen Refugien der Ruhe in möglichst unberührter Natur. Genau hier kommen George Mullen und sein Jagdhaus ins Spiel. Vielleicht ist Ihnen der Herr auf dem Foto aus Film und Fernsehen bekannt. Wenn er nicht gerade im ZDF in der bekannten Sendung „Bares für Rares“ als Experte auftritt, verbringt er seine Zeit gerne auf dem Anwesen seiner Familie.

360 Rundgang im Jagdhaus finden Sie hier: https://bit.ly/3cz3tiz

Kalwang in der Steiermark ist ein beschaulicher Ort inmitten der Eisenerzer und der Seckauer Alpen in der Steiermark und berühmt für sein besonderes Jagdgebiet sowie für seine Unmengen an Pilzen und Eierschwammerln. Die Berge, vor allem aber der Bergbau, waren hier stets von großer Bedeutung. In den Minen der Teichen wurde Kupfer abgebaut, in den Hammerwerken des Ortes wurde Eisen verarbeitet. Den einstigen Reichtum dieser Region sieht man noch heute an zahlreichen imposanten Hammerherrenhäusern. Das ganze Tal gehörte einst der Familie Liechtenstein und war stets auch für die Jagd bekannt. Die Kulisse, die man hier vorfindet, könnte aus einem Heimatfilm stammen, die Berge ragen steil empor und die hohen Nadelwälder bieten eine unberührte Natur. „Seit Neustem ist der Ort nicht nur aufgrund der umliegenden weitläufigen steirischen Wälder, sondern auch infolge der Erschließung eines Heilstollens in den ehemaligen Kupferwerken an der Teichen als Luftkurort bekannt“, erzählt uns der Hausherr und weist darauf hin, dass die Marktgemeinde Kalwang an der Pyhrn-Autobahn liegt und man somit in einer Stunde in Graz und in weniger als zwei Stunden in Salzburg oder in Wien ist. Die Jagdvilla thront also mitten in der Natur, liegt aber nicht abseits der Welt.

George Mullen, 47, wuchs in England, Frankreich und Österreich auf und fungierte in den letzten Jahren als freiberuflicher Experte und Auktionator für viele namhafte Firmen. Er kennt sich nicht nur mit alten Häusern aus, sondern auch mit Möbelstücken aller Epochen. Nachdem er und seine Familie den Entschluss gefasst hatten, sich von dem Anwesen zu trennen, ließ er alles durchrenovieren, sodass das Haus von einem neuen Besitzer sofort beziehbar ist. „Es war uns ein Anliegen, kein renovierungsbedürftiges Haus an den Mann beziehungsweise an die Frau zu bringen, sondern ein Haus, das in Schuss ist und das auch stilgerecht renoviert wurde“, betont George Mullen. „Die Historie soll weiterleben.“ Dass er Stil hat, merkt man an der absolut zeitlos eleganten Einrichtung sowie an den vielen gemütlichen Ecken des Herrenhauses, die zum Entspannen einladen. Sein persönlicher Lieblingsplatz ist die Veranda beim Eingang, wo man einen direkten Blick auf das imposante Gebirge genießt. Von hier schweift der Blick sprichwörtlich in die Ferne und man kann den Stress der Großstadt hinter sich lassen.

Das Jagdhaus Kalwang wurde im Jahr 1904 von Baron Rudolf Gutmann als Gästevilla seines Jagdschlosses errichtet, das auf der anderen Seite des Baches stand, aber 1912 durch einen Brand zerstört wurde. Durch das Grundstück fließt mit der Teichen ein herrlicher Fischbach. Das Haus wurde im Stil von Schweizer Alpenhütten gebaut und außen mit Holz verkleidet, so wie es zu jener Zeit in der Steiermark üblich war. Im Haus gibt es in fast jedem Zimmer einen Kamin, manche ließ Baron Gutmann extra aus Wien kommen, und einige stammen sogar aus dem frühen 19. Jahrhundert. Das wunderschöne Jagdhaus wurde als Massivholzbau in Blockbauweise errichtet. Auf drei Etagen mit insgesamt ca. 460 m² Wohnfläche stehen drei großzügige und geschmackvoll eingerichtete Salons samt Speisezimmer sowie neun Schlafzimmer mit insgesamt fünf Bädern und sechs Toiletten zum Einzug bereit. Sämtliche Räumlichkeiten sind in einem eleganten, authentischen Stil eingerichtet, nichts wirkt auch nur im Ansatz überkandidelt oder pseudomodern. „Es war uns enorm wichtig, bei der Renovierung den ursprünglichen Charme dieses Herrenhauses zu erhalten, denn es soll ja ein Jagdhaus am Land und nicht eine Villa in einer Großstadt sein“, meint der derzeitige Besitzer. Im Zuge der aufwendigen Renovierungsarbeiten wurden auch das Dach, die Heizung sowie die Hauselektrik erneuert.

Die Jagdvilla findet man am Ende einer Sackgasse, ein bisschen außerhalb des Ortes; so gesehen kann man eigentlich von einer Alleinlage sprechen. Direkt vor der Haustür geht ein Wanderweg los, wo George Mullen auch in den Spätsommertagen ausrückt, um Steinpilze und Eierschwammerl aufzuspüren. Das ist aber auch das Einzige, das er „jagt“, und er ist selbst sehr froh darüber, dass er sich nicht mehr um die einstige Jagdtätigkeit kümmern muss, die bei einem Wochenendhaus eher belastend war. Die imposante Größe der Wohnfläche sowie ein Gartengrundstück mit 2000 m² bieten ein für Wochenenden und Sommerfrische überschaubares Areal. „Die Jagd ist zwar nicht mehr dabei“, erklärt George Mullen, „dafür haben wir das Grundstück vor ein paar Jahren um einen herrlichen Schwimmteich erweitert, der an heißen Sommertagen, die auch wir hier in den letzten Jahren vermehrt hatten, ein Segen war. Auf 750 Metern Seehöhe wird es zwar, Gott sei Dank, nie so brütend heiß wie in der Stadt, aber der Teich bietet dennoch eine herrliche Möglichkeit zur Erfrischung und Abkühlung.“

Das Jagdhaus war stets ein Ort der Begegnung und immer offen für Familie und Freunde, die sich hier oftmals einquartierten, um einfach mal abschalten zu können oder um ein Buch zu schreiben. Letztes Jahr verfasste Sophie von Maltzahn hier ihren Erfolgsroman „Liebe in Lourdes“, der erst dieses Jahr in den Handel kam.

 

Das Jagdhaus diente bereits des Öfteren als Filmkulisse und ist ein Kraft- und Inspirationsort für jedermann. „Sobald man sein Auto geparkt hat, ist man auch schon angekommen in einem Ort voller Kraft und Ruhe“, erklärt der Hausherr und gibt uns noch ein paar kleine Einblick in seine Kindheitserinnerungen: „Wir haben hier immer Weihnachten gefeiert und wir haben es geliebt, gemeinsam zu kochen und an einem Tisch zu sitzen. Am Ende des Abends nahm man sich noch ein Buch und ging zu Bett – und am nächsten Tag wachte man dann vielleicht mit einem Blick auf die verschneiten Berge auf. So etwas ist unbezahlbar.“ Aber ein Haus wie dieses muss genutzt und bewohnt werden. „Und das tun wir einfach nicht mehr in dem erforderlichen Ausmaß. Zwar möchten wir auch weiterhin irgendwo ein Domizil auf dem Land haben, aber eines mit 50 m² Wohnfläche wäre für unsere aktuellen Bedürfnisse vollkommen ausreichend. So kommt es also, dass wir uns von unserem Haus trennen – aber wir freuen uns, wenn das Gebäude wieder mit Leben erweckt wird und einer neuen Familie ein kuscheliges Heim gibt.“