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Details

Schloss Drauhofen mit Forst- und Landwirtschaftsflächen

zum Verkauf

GESAMTFLÄCHE Grund beim  SCHLOSS          77.753,00m²

GESAMTFLÄCHE SCHLOSS                                   2.066,16m²

GESAMTFLÄCHE 1. ZUBAU aus 1966                 689,75m²

GESAMTFLÄCHE 2. ZUBAU aus 1987                 2.771,16m²

GESAMTFLÄCHE LEHRERHAUS                          1.626,89m²

GESAMTFLÄCHE STALLGEBÄUDE saniert            227,26m²

GESAMTFLÄCHE STALLGEBÄUDE nicht saniert  891,41m²

Die Waldflächen des Landesgutes Drauhofen liegen in der KG Gschiess in der Gemeinde Baldramsdorf am rechten Ufer der Drau. Sie setzen sich aus mehreren  Teilflächen zusammen und befinden sich auf  550 bis 1.200 Höhenmetern. Die Wälder haben Nutz- und Schutzfunktion und sind durch Forststrassen teilweise gut erschlossen. In den jeweiligen Teilflächen sind alle Altersklassen von Wäldern, sowie auch auch junge Forstkultur, vorzufinden. Eine Teilfläche liegt zur Gänze im Quellschutzgebiet sowie der privat genutzten Wasserquelle des Landesgutes Drauhofen.

Für Anfragen:

Daniel Lobnik, MSc

RE/MAX Pro Klagenfurt

daniel.lobnik(at)remax-pro.at

Schloss Drauhofen mit Forst- und Landwirtschaftsflächen zum Verkauf

Die Welt ändert sich ständig, aber das Interesse der Menschen für Vergangenes und damit die Wahrung von Kulturerbe, bleibt unveränderlich. Auch Schloss Drauhofen ist etwas Besonderes, Herrschaftliches, Entdeckenswertes. Und so bedeutet, in diesem Schloss zu wohnen, ein Privileg,  aber auch Verantwortung zugleich.

Nahe Spittal an der Drau, in der Marktgemeinde Lurnfeld, steht das einzigartige Juwel Schloss Drauhofen, zum Verkauf. Das Anwesen mit seinen weitläufigen Ländereien, wurde  zwischen 1125 und 1136 als Thrahoven erstmals urkundlich erwähnt. Als im 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts der Gold- und Silberbergbau im Kreuzeckgebiet und in der Umgebung von Spittal florierte, dürfte vor allem Augustin Schüttbacher, für den Ausbau des Schlosses gesorgt haben. Spätere Besitzer waren die Attems (1710), die Renner, die Reinwaldt und die Wieser. Für den Umbau und Neubau liegen keine Bauakte vor, aber die Datierung der Schlosskapelle und die Stilelemente, deuten auf den Erbauer Schüttbacher, hin.

Das Schloss  ist ein dreifach abgesetzter Bau aus dem 16. bzw. 17. Jahrhundert. Die einzelnen Trakte gruppieren sich um einen Hof. Die Schauseite mit dem Haupteingang ist nach Nordost gerichtet. An ihren beiden Enden springt je ein sechseckiger Turm mit Pyramidendach vor, der aber die anschließenden dreigeschossigen Wohntrakte nur um ein Halbgeschoß überragt. Dieses wird nur durch Ochsenaugen beleuchtet. Im Erdgeschoß dieser Türme haben sich spätgotische abgefaste Fenster vom Anfang des 16. Jahrhunderts erhalten. Die rote Quaderung der Kanten ist in Sgraffitotechnik ausgeführt. Die einzelnen Geschosse werden durch rote Sgraffitobänder optisch geteilt. Die meisten Fenster des Renaissanceschlosses werden ebenfalls von Sgraffiti gerahmt. Basen und Gebälk sind nur als Silhouetten angedeutet. Im ersten m²bergeschoß der vorspringenden Südwestfassade fällt eine dreiachsige Pfeilerarkade auf, die heute verglast ist. Um gegen die ständige Hochwassergefahr von Drau und Möll besser gewappnet zu sein, wurde die Mitte der Gartenfront durch Stützmauern verstärkt. Im Nordostturm befindet sich die 1615 erstmals erwähnte ehemalige Kapelle. Sie war dem hl. Jakob geweiht. Die Stuckreliefs ihrer Decke zeigen neben der Verkündigung Mariens die vier Evangelisten sowie einige Wappen. Die Stuckarbeiten stammen vom Ende des 17. Jahrhunderts. Im südöstlichen Turm hat sich eine bemerkenswerte Holzdecke aus dem 18. Jahrhundert erhalten.

Zwischen 1910 und 1916 wurde das Gut nicht bewirtschaftet, 1917 übernahm das Land Kärnten diese außergewöhnliche Liegenschaft und begann das Schloss zu restaurieren und umzubauen. Ab 1945 wurde auf diesem Areal eine Landwirtschaftliche Schule geführt, der ständige Platzbedarf führte 1965/66 und dann 1987 zum Anbau von Nebentrakten, die allesamt sehr gut erhalten und gepflegt sind.

Die Liegenschaft besteht aus drei Gebäuden und  weist laut Plänen eine Bruttogeschoßfläche von 2.066,16 m² inklusive  Rohdachboden  und  Kellerflächen auf. 1966 und 1987 wurden Zubauten  errichtet, diese sind mit einem Verbindungstrakt mit dem Schloss verbunden. In den Zubauten waren  hauptsächlich Klassenzimmer sowie die Heimplätze der Schüler untergebracht. Neben dem Schloss und den angebauten Gebäudetrakten, gibt es noch zwei weitere Gebäude wie das Lehrerhaus und den Stall. Lt. Bescheid des Bundesdenkmalamtes, ist an der Erhaltung des Altbaus des Schlosses Drauhofen, öffentliches Interesse gegeben.